Schweizerische Umweltstiftung
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Umweltpreis 2017 „Biodiversität, Klima, Ressourcen“

Die Schweiz ist dank ihrer vielfältigen Topografie, mit ihren klimatischen Gegensätzen und der zentralen Lage im Herzen Europas ein Hotspot der Biodiversität. Zudem besticht unser Land noch heute durch gute Klimabedingungen, welche für einen angenehmen Lebensstandard, eine hohe landwirtschaftliche Produktivität und touristische Attraktivität sorgen. Allerdings importieren wir mehr Ressourcen, als global langfristig verfügbar sind - und dies während unser Land eigentlich arm an Bodenschätzen ist.

 

Eine der wichtigsten Ressourcen der Schweiz sind die vielen klugen Köpfe, die mit ihren innovativen Ideen immer wieder neue Lösungen für drängende Probleme entwickeln. An sie richtet sich die Schweizerische Umweltstiftung mit dem Umweltpreis 2017. Gesucht sind kreative und nachhaltige Lösungen für mehr Biodiversität, zum Schutz des Klimas und für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

  

 

 

 

2000-Liter-Gesellschaft - die globale Herausforderung "Wasser"

Die Schweiz ist das Wasserschloss Europas. Dennoch betrifft die globale Wasserkrise auch uns: Pro Tag verbraucht jede Schweizerin und jeder Schweizer rund 4ʼ200 Liter Wasser (Quelle: GNEHM 2012). Rund 80% dieses Wasserverbrauchs fällt im Ausland an, oft in Ländern mit Wasserknappheit. Dieses Wasser importieren wir in Form von „virtuellem Wasser” in unseren Konsumgütern. Unser persönlicher Haushaltsverbrauch von 160 Litern pro Tag ist also nur die halbe Wahrheit (Quelle: GAILLE 1999).

 

Mit dem Ziel der Halbierung des Wasserverbrauchs leistet die 2000-Liter-Gesellschaft einen Beitrag dazu, dass die Entwicklungschancen der Menschen im „Norden und Süden“ langfristig sichergestellt werden. Mit öffentlichen Auftritten und Aktivitäten macht die Schweizerische Umweltstiftung als Initiantin der 2000-Liter-Gesellschaft auf die Problematik des weltweiten Wasserverbrauchs aufmerksam. Ziel ist es, den Pro-Kopf-Wasserverbrauch in der Schweiz um die Hälfte zu reduzieren.